Marty O’Donnell ist nicht mehr bei Bungie unter Vertrag

Der US-amerikanische Komponist Marty O’Donnell hat Bungie verlassen. Wie er über Twitter bekanntgab, kündigte der Spieleentwickler den Vertrag ohne Angaben von Gründen zum 11. April. Auch Bungie hält sich zu dem Thema bedeckt. In einer (recht kurzen) Mitteilung auf der Webseite verabschiedet man O’Donnell freundschaftlich und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute.

Marty O’Donnell arbeitete seit 1999 bei dem Studio und erlangte vor allem mit den Soundtracks zur Halo-Reihe, die er zusammen mit Michael Salvatori komponierte, Bekanntheit in der Szene und darüber hinaus.

Video Games Live kehrt nach Deutschland zurück

Nachdem bereits im Vorfeld von neuen Europa-Terminen die Rede war, wurden diese nun im vergangenen Newsletter veröffentlicht und haben dadurch nun Gewissheit: Das „Wanderkonzert“ Video Games Live kehrt nach Deutschland zurück. Doch nicht in Köln, Berlin oder München wird die Show stattfinden, sondern in der baden-württembergischen Hauptstadt Stuttgart!

Wer jedoch mit einem Auftritt im Sommer rechnet, wird beim Termin etwas enttäuscht sein. Erst am 15. November 2014 treten Tommy Tallarico und sein Team im Hegel-Saal auf. Aufgrund dessen ist es wenig verwunderlich, dass eine Kartenvorbestellung noch nicht möglich ist.

Video Games Live trat zum ersten und auch zum letzten Mal in Deutschland in 2008 auf und galt damals als das Eröffnungskonzert der Games Convention in Leipzig. Der Termin wurde von vielen Fans als ungünstig empfunden, da nur wenige Tage später am anderen Ende der Republik Symphonic Shades in Köln stattfand, zu dem sich Spielemusik-Enthuasiasten eher hingezogen fühlten. Seitdem herrschte bei VGL bzgl. Deutschland Stille, obwohl man in anderen Teilen Europas durchaus Konzerte veranstaltete. Ob es diesmal ganz anders kommt, werden wir im November erfahren.

Wer Video Games Live noch nicht kennt: Dabei handelt es sich um die Rockshow der Spielemusik-Konzerte. Obwohl immer ein Orchester dabei ist, ist dieses eher Beiwerk, denn man geizt nicht mit allerlei Show-Effekten (und manchmal auch E-Gitarren). (Überspitzt) Salopp formuliert: Spielemusik trifft The Dome.

Neues Seiken Densetsu: Mana-Komponisten versammeln sich

Vor kurzem hat Square Enix ein neues Spiel der Seiken Densetsu-Reihe angekündigt, zu welcher auch das hierzulande immer noch populäre Secret of Mana gehört. Und obwohl das Spiel, welches auf den Namen Rise of Mana getauft wurde, lediglich ein Spiel für Smartphones ist (die in Japan sehr beliebt sind), wurde auch bereits der Soundtrack dazu angekündigt.

Und obwohl es bislang weder ein Cover noch eine Trackliste gibt, machen andere Meldungen durchaus neugierig. Nicht nur, dass die bekannte japanische Sängerin Kokia das Titellied beisteuern, auch die Komponisten vergangener Mana-Spiele scheinen bei der Soundtrack-Produktion involviert zu sein, wie die offizielle Seite zum Soundtrack verrät. Dort werden der Reihe nach als Komponisten genannt: Tsuyoshi Sekito (kein Mana-Veteran, aber einer, der in den letzten Monaten an vielen Square Enix-Alben mitgewirkt hat), Kenji Ito (Komponist des allerersten Seiken Densetsu, das hierzulande als Mystic Quest veröffentlicht wurde), Hiroki Kikuta (Secret of Mana, Seiken Densetsu 3) und Yoko Shimomura (Legend of Mana). Auch über Twitter hat bereits Hiroki Kikuta sein Mitwirken bestätigt.

Erste Klangausschnitte lassen sich auf der offizielle Seite zum Spiel (nicht zum Soundtrack!) anhören. Unter den Fans gilt dabei aktuell die folgende Vermutung: Auszug 1 stammt von Frau Shimomura, Auszug 2 von Herr Kikuta während man sich bei Auszug 3 uneinig ist, wobei die Tendenz zu Herrn Ito neigt – um letztendlich alle drei alten Komponisten präsentiert zu haben.

Erscheinen wird der Soundtrack am 23. April zu einem Preis von 2.700 Yen (ca. 19 €). Ob die CD im europäischen Square Enix Store zu haben sein wird ist ungewiss und wird vermutlich letztendlich davon abhängen, ob das Spiel zumindest auf Englisch lokalisiert wird. Eine Ankündigung hierzu gibt es aktuell jedoch nicht.

Square Enix kündigt Final Fantasy XIV OST an

Was Soundtracks angeht ist Square Enix nicht geizig und so ist es auch nur wenig überraschend, dass mit dem OST zu A Realm Reborn: Final Fantasy XIV die nächste Musiksammlung in der Pipeline liegt. Und wie auch schon beim Quasi-Vorgänger „Before Meteor“, der die Musik aus der ursprünglichen Version von Final Fantasy XIV umfasst, wird auch dieser ausschließlich auf Blu-ray erhältlich sein.

Für wen dies kein KO-Kriterium ist, der darf sich auf eine Trackliste freuen, die 116 Stücke umfasst und etwa sechs Stunden Unterhaltung bietet. Dabei reicht das Spektrum bis zum ersten großen Inhaltspatch 2.1, der im Dezember letzten Jahres erschienen ist. Wer über ein Blu-ray-Laufwerk oder eine PlayStation 3 verfügt, der hat auch die Möglichkeit sich die einzelnen Lieder im MP3-Format auf ein anderes Medium zu ziehen.

Erhältlich ist der Soundtrack ab dem 26. März und das nicht nur in Japan, sondern auch in Europa über den europäischen Ableger des Square Enix Stores. Dort wird das Produkt bereits gelistet und für 36,99 € angeboten.

Eine neue Konzertreihe geht an den Start

Was einst eine Exklusivität für die japanischen Eilande war, hat sich mittlerweile global ausgebreitet. Die Rede ist von Spielemusikkonzerten. Neben zahlreichen Einzelkonzerten haben sich im Laufe der letzten Jahre auch Konzertreihen entwickelt wie beispielsweise „PLAY! A Videogame Symphony“ oder „Video Games Live“. Nun stößt eine weitere hinzu. „rePLAY: Symphony of Heroes“ nennt sich diese und stammt von den gleichen Produzenten der genannten „PLAY!“-Reihe.

Dabei ist „ablösen“ scheinbar das korrektere Vokabular statt „hinzustoßen“, denn die URL play-symphony.com leitet direkt zu replay-symphony.com weiter. Kein Anzeichen dafür, dass man gedenkt das Alte fortzuführen. Was „rePLAY“ dann aber anders machen möchte als „PLAY!“ ist bis dato noch unklar.

Die Namen der bekannten Spiele sind jedenfalls jedem halbwegs vertraut. „Halo“ wird genannt, ebenso „The Elder Scrolls“ und „The Legend of Zelda“. Auch „Journey“ kennt man mittlerweile. Lediglich „Portal“ ist vielleicht eine Überraschung und „Guild Wars 2“ eine Neuerung (wenn auch vorhersehbar), das zwar auf der offiziellen Webseite nicht erwähnt wird, aber der offiziele Newsletter des Spiels ist in dieser Angelegenheit sehr eindeutig.

Aktuell gibt es fünf Termine, beginnend mit der Premiere in Sydney am 7. und 8. März. Danach tourt die Reihe im Frühjahr durch Nordamerika mit vorerst je zwei Konzerten in den USA und Kanada.

Meins: Rockman X Sound Box

Woran merkt man, dass man alt wird? Zum einen daran, dass auf einmal hohe Jubiläen gefeiert werden, von denen man gar nicht dachte, dass bereits so viel Zeit vergangen sei. So erst wieder vor kurzem geschehen als der japanische Onlinehändler des Vertrauens eines der neuen Produkte anpries: die „Rockman X Sound Box“.

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Neue internationale Termine für Final Symphony

Final Symphony zieht in die weite Welt hinaus. Knapp ein Jahr nach der Premiere in Wuppertal findet das Final Fantasy-Konzert nicht an einem Ort, sondern gar an zwei Orten statt. Den Anfang macht dabei die Hochburg Japan, wenn am 4. Mai je um 14 und 19 Uhr Ortszeit das Tokyo Philharmonic Orchestra die Stücke aufführt. Komplettes Neuland stellt das für Thomas Böcker und sein Team nicht dar, denn bereits 2012 hat das Orchester Symphonic Fantasies erfolgreich in Japans Hauptstadt aufgeführt.

Die Reise führt dann wieder zurück nach Europa, genauer gesagt nach Dänemark. Im Musikhuset Aarhus spielt am 9. Mai das Aarhus Symphony Orchestra. Norddeutsche sollten sich evtl. eine Reise überlegen, denn beispielsweise von Hamburg aus bietet die Deutsche Bahn eine Direktverbindung nach Aarhus an.

Zum Abschluss bleibt das Programm in Skandinavien, nur zieht es noch etwas weiter hinauf in den Norden. Das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra darf am 18. Juni die finalen Akzente setzen und erneut Spielemusik in der Hauptstadt Schwedens darbieten.

In puncto Programm finden sich gemäß der offiziellen Seite für das Tokyoter Konzert keine Änderungen. Anders sieht es bei den Musikern aus. War in Wuppertal noch Benyamin Nuss am Klavier, so wird für die Konzerte außerhalb Deutschlands ein neues Gesicht am Flügel sitzen. Jenes gehört der gebürtigen Erfurterin Katharina Treutler, die bereits, wenn man ihre Biographie studiert, schon viele Punkte in ihrem Lebenslauf zu verzeichnen hat.

Karten für das Konzert in Tokyo gibt es in wenigen Stunden via Square Enix. Die Preise reichen dabei von 7.800 bis 8.800 Yen (ca. 56 bis 63 €). Für Aarhus hat der Kartenverkauf bereits begonnen und man hat die Auswahl zwischen zwei Kategorien, die 170 bzw. 230 dänische Kronen kosten (ca. 23 bzw. 31 €). Da der Stockholm-Termin bereits länger bekannt ist, sind die meisten Karten schon verkauft, wobei nach aktuellem Stand (9.2., 22:30 Uhr) noch etliche Leute Platz finden. Dabei gilt für alle Besucher ein Einheitspreis von 320 schwedischen Kronen (ca. 36 €).

Zuguterletzt sei an dieser Stelle auch auf die Seite www.vgmconcerts.com verwiesen, die alle Termine und weiterführenden Links mit weniger Text, aber mit mehr schönen Bildern präsentiert.

Jubiläumsalbum für Yoko Shimomura angekündigt

In diesem Jahr jährt sich die Komponiertätigkeit von Yoko Shimomura zum 25. Mal und dies ist Anlass genug für Square Enix ein Jubiläumsalbum auf die Beine zu stellen. „memória!“ lautet der Name des Albums und bietet neue Aufnahmen von diversen Stücken, die die Japanerin im Laufe ihrer Karriere geschaffen hat. Darunter befinden sich Kompositionen zu den Spielen Live A Live, Legend of Mana und selbstverständlich auch Kingdom Hearts.

Erscheinen wird die CD bereits am 26. März zu einem Preis von 3.000 Yen (ca. 22 €). Eine offizielle Seite existiert bereits ebenfalls, bietet aber (bislang?) nicht viele Informationen.

GOG.com bietet Soundtracks als FLAC an

Der Online-Spiele-Anbieter GoodOldGames hat in seiner letzten Nachrichtenmitteilung bekanntgegeben, dass Soundtracks, die bei dem Kauf eines Spiels als Boni gratis miterworben werden, nun neben dem MP3-Format auch in einer FLAC-Variante zur Verfügung stehen. Das gilt jedoch (noch) nicht für alle Spiele, sondern anfangs nur für 31 Titel, die im erwähnten Beitrag aufgelistet werden. Darunter befinden sich Klassiker wie Earthworm Jim, Neverwinter Nights 2 als auch die beiden The Witcher-Teile.

Bei FLAC handelt es sich um ein verlustfreies Audioformat, dass in der Regel zwar mehr Speicherplatz verbraucht, aber dafür eine höhere Qualität als das Äquivalent in MP3 bietet.

OverClocked Remix startet eigenes Label

Nach über 10 Jahren als Remix-Community hat man begonnen bei OverClocked Remix neue Pfade zu beschreiten. Bereits zum MAGFest 2014 ging „OverClocked Records“ an den Start, doch erst vergangenes Wochenende folgte die Ankündigung via Newsletter auch für den Rest der Welt. Wie der Name es schon verrät, handelt es sich hierbei um ein eigenes Plattenlabel, dessen Ziel es ist kommerzielle Alben von Remixern und Indie-Komponisten aus der Spielemusikszene zu veröffentlichen. Dabei muss es sich bei dem Album nicht zwingend um einen Spiele-Soundtrack handeln. Auch komplett unabhängige Werke sind erwünscht insofern der Komponist eine Relation mit Spielemusik vorzuweisen hat.

Die Anzahl der Musiker, die bereits eines oder mehrere Alben über OverClocked Records feilbieten, ist schon jetzt nicht unbedingt klein. Darunter sind auch einige bekannte Namen dabei, wie u. a. Dale North, ein Urgestein der OCR-Gemeinschaft (sein erster Remix stammt aus dem Jahr 2000!) oder Wilbert Roget, II, der u. a. am Soundtrack zu Star Wars: The Old Republic mitgearbeitet hat.

Was die Preise anbelangt, orientiert man sich eher am schmalen Geldbeutel. Kein Album ist (aktuell) teurer als 10 US-$. Der Durchschnittspreis dürfte gar bei nur knapp der Hälfte liegen. Und skeptische Naturen können sich auch Teile des gewünschten Albums vorher anhören und bei Gefallen diese im verlustfreien FLAC-Format herunterladen. Für manche Alben gibt es aber auch MP3-Optionen. Einen Dämpfer bietet allenfalls die Bezahlung, falls man mit PayPal auf Kriegsfuß steht.

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