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Square Enix kündigt Final Fantasy XIV OST an

Was Soundtracks angeht ist Square Enix nicht geizig und so ist es auch nur wenig überraschend, dass mit dem OST zu A Realm Reborn: Final Fantasy XIV die nächste Musiksammlung in der Pipeline liegt. Und wie auch schon beim Quasi-Vorgänger „Before Meteor“, der die Musik aus der ursprünglichen Version von Final Fantasy XIV umfasst, wird auch dieser ausschließlich auf Blu-ray erhältlich sein.

Für wen dies kein KO-Kriterium ist, der darf sich auf eine Trackliste freuen, die 116 Stücke umfasst und etwa sechs Stunden Unterhaltung bietet. Dabei reicht das Spektrum bis zum ersten großen Inhaltspatch 2.1, der im Dezember letzten Jahres erschienen ist. Wer über ein Blu-ray-Laufwerk oder eine PlayStation 3 verfügt, der hat auch die Möglichkeit sich die einzelnen Lieder im MP3-Format auf ein anderes Medium zu ziehen.

Erhältlich ist der Soundtrack ab dem 26. März und das nicht nur in Japan, sondern auch in Europa über den europäischen Ableger des Square Enix Stores. Dort wird das Produkt bereits gelistet und für 36,99 € angeboten.

Eine neue Konzertreihe geht an den Start

Was einst eine Exklusivität für die japanischen Eilande war, hat sich mittlerweile global ausgebreitet. Die Rede ist von Spielemusikkonzerten. Neben zahlreichen Einzelkonzerten haben sich im Laufe der letzten Jahre auch Konzertreihen entwickelt wie beispielsweise „PLAY! A Videogame Symphony“ oder „Video Games Live“. Nun stößt eine weitere hinzu. „rePLAY: Symphony of Heroes“ nennt sich diese und stammt von den gleichen Produzenten der genannten „PLAY!“-Reihe.

Dabei ist „ablösen“ scheinbar das korrektere Vokabular statt „hinzustoßen“, denn die URL play-symphony.com leitet direkt zu replay-symphony.com weiter. Kein Anzeichen dafür, dass man gedenkt das Alte fortzuführen. Was „rePLAY“ dann aber anders machen möchte als „PLAY!“ ist bis dato noch unklar.

Die Namen der bekannten Spiele sind jedenfalls jedem halbwegs vertraut. „Halo“ wird genannt, ebenso „The Elder Scrolls“ und „The Legend of Zelda“. Auch „Journey“ kennt man mittlerweile. Lediglich „Portal“ ist vielleicht eine Überraschung und „Guild Wars 2“ eine Neuerung (wenn auch vorhersehbar), das zwar auf der offiziellen Webseite nicht erwähnt wird, aber der offiziele Newsletter des Spiels ist in dieser Angelegenheit sehr eindeutig.

Aktuell gibt es fünf Termine, beginnend mit der Premiere in Sydney am 7. und 8. März. Danach tourt die Reihe im Frühjahr durch Nordamerika mit vorerst je zwei Konzerten in den USA und Kanada.

Neue internationale Termine für Final Symphony

Final Symphony zieht in die weite Welt hinaus. Knapp ein Jahr nach der Premiere in Wuppertal findet das Final Fantasy-Konzert nicht an einem Ort, sondern gar an zwei Orten statt. Den Anfang macht dabei die Hochburg Japan, wenn am 4. Mai je um 14 und 19 Uhr Ortszeit das Tokyo Philharmonic Orchestra die Stücke aufführt. Komplettes Neuland stellt das für Thomas Böcker und sein Team nicht dar, denn bereits 2012 hat das Orchester Symphonic Fantasies erfolgreich in Japans Hauptstadt aufgeführt.

Die Reise führt dann wieder zurück nach Europa, genauer gesagt nach Dänemark. Im Musikhuset Aarhus spielt am 9. Mai das Aarhus Symphony Orchestra. Norddeutsche sollten sich evtl. eine Reise überlegen, denn beispielsweise von Hamburg aus bietet die Deutsche Bahn eine Direktverbindung nach Aarhus an.

Zum Abschluss bleibt das Programm in Skandinavien, nur zieht es noch etwas weiter hinauf in den Norden. Das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra darf am 18. Juni die finalen Akzente setzen und erneut Spielemusik in der Hauptstadt Schwedens darbieten.

In puncto Programm finden sich gemäß der offiziellen Seite für das Tokyoter Konzert keine Änderungen. Anders sieht es bei den Musikern aus. War in Wuppertal noch Benyamin Nuss am Klavier, so wird für die Konzerte außerhalb Deutschlands ein neues Gesicht am Flügel sitzen. Jenes gehört der gebürtigen Erfurterin Katharina Treutler, die bereits, wenn man ihre Biographie studiert, schon viele Punkte in ihrem Lebenslauf zu verzeichnen hat.

Karten für das Konzert in Tokyo gibt es in wenigen Stunden via Square Enix. Die Preise reichen dabei von 7.800 bis 8.800 Yen (ca. 56 bis 63 €). Für Aarhus hat der Kartenverkauf bereits begonnen und man hat die Auswahl zwischen zwei Kategorien, die 170 bzw. 230 dänische Kronen kosten (ca. 23 bzw. 31 €). Da der Stockholm-Termin bereits länger bekannt ist, sind die meisten Karten schon verkauft, wobei nach aktuellem Stand (9.2., 22:30 Uhr) noch etliche Leute Platz finden. Dabei gilt für alle Besucher ein Einheitspreis von 320 schwedischen Kronen (ca. 36 €).

Zuguterletzt sei an dieser Stelle auch auf die Seite www.vgmconcerts.com verwiesen, die alle Termine und weiterführenden Links mit weniger Text, aber mit mehr schönen Bildern präsentiert.

Jubiläumsalbum für Yoko Shimomura angekündigt

In diesem Jahr jährt sich die Komponiertätigkeit von Yoko Shimomura zum 25. Mal und dies ist Anlass genug für Square Enix ein Jubiläumsalbum auf die Beine zu stellen. „memória!“ lautet der Name des Albums und bietet neue Aufnahmen von diversen Stücken, die die Japanerin im Laufe ihrer Karriere geschaffen hat. Darunter befinden sich Kompositionen zu den Spielen Live A Live, Legend of Mana und selbstverständlich auch Kingdom Hearts.

Erscheinen wird die CD bereits am 26. März zu einem Preis von 3.000 Yen (ca. 22 €). Eine offizielle Seite existiert bereits ebenfalls, bietet aber (bislang?) nicht viele Informationen.

GOG.com bietet Soundtracks als FLAC an

Der Online-Spiele-Anbieter GoodOldGames hat in seiner letzten Nachrichtenmitteilung bekanntgegeben, dass Soundtracks, die bei dem Kauf eines Spiels als Boni gratis miterworben werden, nun neben dem MP3-Format auch in einer FLAC-Variante zur Verfügung stehen. Das gilt jedoch (noch) nicht für alle Spiele, sondern anfangs nur für 31 Titel, die im erwähnten Beitrag aufgelistet werden. Darunter befinden sich Klassiker wie Earthworm Jim, Neverwinter Nights 2 als auch die beiden The Witcher-Teile.

Bei FLAC handelt es sich um ein verlustfreies Audioformat, dass in der Regel zwar mehr Speicherplatz verbraucht, aber dafür eine höhere Qualität als das Äquivalent in MP3 bietet.

OverClocked Remix startet eigenes Label

Nach über 10 Jahren als Remix-Community hat man begonnen bei OverClocked Remix neue Pfade zu beschreiten. Bereits zum MAGFest 2014 ging „OverClocked Records“ an den Start, doch erst vergangenes Wochenende folgte die Ankündigung via Newsletter auch für den Rest der Welt. Wie der Name es schon verrät, handelt es sich hierbei um ein eigenes Plattenlabel, dessen Ziel es ist kommerzielle Alben von Remixern und Indie-Komponisten aus der Spielemusikszene zu veröffentlichen. Dabei muss es sich bei dem Album nicht zwingend um einen Spiele-Soundtrack handeln. Auch komplett unabhängige Werke sind erwünscht insofern der Komponist eine Relation mit Spielemusik vorzuweisen hat.

Die Anzahl der Musiker, die bereits eines oder mehrere Alben über OverClocked Records feilbieten, ist schon jetzt nicht unbedingt klein. Darunter sind auch einige bekannte Namen dabei, wie u. a. Dale North, ein Urgestein der OCR-Gemeinschaft (sein erster Remix stammt aus dem Jahr 2000!) oder Wilbert Roget, II, der u. a. am Soundtrack zu Star Wars: The Old Republic mitgearbeitet hat.

Was die Preise anbelangt, orientiert man sich eher am schmalen Geldbeutel. Kein Album ist (aktuell) teurer als 10 US-$. Der Durchschnittspreis dürfte gar bei nur knapp der Hälfte liegen. Und skeptische Naturen können sich auch Teile des gewünschten Albums vorher anhören und bei Gefallen diese im verlustfreien FLAC-Format herunterladen. Für manche Alben gibt es aber auch MP3-Optionen. Einen Dämpfer bietet allenfalls die Bezahlung, falls man mit PayPal auf Kriegsfuß steht.

Shota Kageyama hat Game Freak verlassen

Der Japaner Shota Kageyama hat zum Ende des Jahres 2013 das Spielestudio Game Freak verlassen. Dort war er unter anderem an den Soundtracks zu Pokémon X & Y beteiligt. Sein Debut gab er 2007 mit dem Spiel Luminous Arc als er noch beim Studio von Yasunori Mitsuda arbeitete, Procyon Studio.

Auf Twitter sagte er, dass es Zeit sei nun seinen eigenen Weg zu gehen und verkündete die baldige Eröffnung seines eigenen Musikstudios, dass auf den Namen „Spica Musica“ getauft wurde. Auf seiner Webseite shotakageyama.net gibt es bereits ein Logo zu sehen, ansonsten vertröstet nur ein „Coming soon“ den Besucher.

Wie Siliconera meldet sei Kageyama zufrieden mit Spielemusik, allerdings erhofft er sich für die Zukunft auch für andere Sparten Musik schreiben zu dürfen.

Symphonic Legends für London angekündigt

Symphonic Legends London Logo

Mitte diesen Jahres feierte das London Symphony Orchestra seine Premiere mit Spielemusik indem mit Final Symphony die erste Merregnon-Produktion in Großbritannien aufführte. Knapp ein Jahr später werden beide Partner erneut zusammentreten, denn heute wurde die Londoner Version von Symphonic Legends angekündigt, das am 14. Juli 2014 aufgeführt wird.

Und im Gegensatz zur Kölner Version des Konzertes, das 2010 vom WDR Rundfunkorchester gespielt wurde, scheint man sich in London nur auf eine Nintendo-Marke zu konzentrieren statt auf mehrere, nämlich The Legend of Zelda. Denn der Untertitel des Konzerts lautet „Featuring music from The Legend of Zelda series“, sehr ähnlich zu Final Symphony, dessen Untertitel „Featuring music from Final Fantasy VI, VII and X“ lautete.

Über die offizielle Webseite des Orchesters können bereits jetzt Karten vorbestellt werden. Dabei reicht die Preisspanne von 30 bis 85 Pfund (ca. 35 bis 100 €).

Als Arrangeure werden natürlich erneut die sinfonischen Finnen Jonne Valtonen und Roger Wanamo dienen. Begleitet wird das Orchester vom London Symphony Chorus. Der Dirigent als auch eventuelle Ehrengäste sind noch unbekannt. Hinsichtlich letzterem sollte man sich aber keine großen Hoffnungen machen. Bislang gab es lediglich in Japan vereinzelt Konzerte in denen Komponisten wie Koji Kondo anwesend waren.

Um den Beitrag dennoch positiv zu beenden, sei noch angemerkt, dass auf symphoniclegends.com eine neue CD-Veröffentlichung angedeutet wird. Das dabei abgebildete Datum „2013/2014“ deutet jedoch nicht unbedingt auf eine Aufnahme des heute angekündigten Konzerts hin…

Game Music Festival bei Loudr und neues Bundle

Klotzen statt kleckern dachte man sich wohl und schnürte ein ordentliches Paket für dieses Wochenende, denn seit gestern findet bis zum kommenden Montag das Game Music Festival bei der Musik-Plattform Loudr statt, dass mit zahlreichen Interviews, hochprozentigen Angeboten (Preisnachlass, nicht Alkohol!) und Komponisten-Kommentaren lockt.

gamemusicfestival_2013

Um bei all den Informationen die passende Audio-Kulisse zu haben, wurde zum Start des Festivals auch ein neues Game Music Bundle ins Leben gerufen. Die mittlerweile sechste Ausgabe ist dabei das bislang größte und bietet fünf Alben für mind. einen US-Dollar oder gar 24 Alben, wenn man sich für einen Betrag von mind. 24 US-Dollar entscheidet. Die Entscheidung liegt ganz beim Käufer, denn die Höhe des Kaufbetrags legt nur er alleine fest.

Unter den Alben, die alle reinrassige Indie-Titel sind, befinden sich als besonders namhafte Vertreter Dust: An Elysian Tail von HyperDuck SoundWorks und die Musiksammlung von Braid. Letzterer ist nicht ganz ein Soundtrack im klassischen Sinne, da die Musik nicht für das Spiel entstanden sind sondern ausgesucht wurden, aber dabei hat man, meiner Meinung nach, ein gutes Händchen bewiesen. Ebenfalls nicht ganz unbekannt ist Mighty Switch Force 2, ein Projekt an dem u. a. Jake „virt“ Kaufman mitgearbeitet hat. Für einen kompletten Überblick und weitere Informationen sollte man die offizielle Seite besuchen! Anders als das Festival ist das Bundle noch 13 Tage lang verfügbar.

Zweites Minecraft-Album erschienen

Auch wenn es nicht mehr in aller Munde ist, so gehört das Klötzchenspiel Minecraft nach wie vor zu einem der aktuell beliebtesten Titel und wird stets weiterentwickelt. Diese Entwicklungen machen auch vor der Musik nicht Halt und so ist mittlerweile wieder genug Material zusammengekommen, um ein neues Album zu veröffentlichen. Dieses heißt, analog zu seinem Vorgänger, „Volume Beta“ und beinhaltet 30 Tracks, die sich in ihrer Laufzeit sehr unterscheiden. So kommt das kürzeste Stück, „Eleven“, auf 1:11, während der Konstrast „The End“ lautet und knapp über 15 Minuten erklingt. Insgesamt erreicht das Werk eine, nach eigenen Angaben, Laufzeit von knapp 140 Minuten.

Wie auch schon das erste Album ist auch „Volume Beta“ u. a. über Bandcamp erhältlich und kostet lediglich 7 US-$ (ca. 5 €). Alternativ kann es auch über andere Quellen wie iTunes, Spotify oder Amazon erworben werden. Sämtliche Kompositionen stammen erneut von C418, hinter dem der Deutsche Daniel Rosenfeld steckt.

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