Mit großen Schritten nähern sich die neuesten Ableger des Spaß-Prüglers Super Smash Bros. der Vollendung. Während die 3DS-Fassung Anfang Oktober die Arena betritt, folgt die Wii U-Version ein paar Wochen später. Und so gelangen immer mehr Neuigkeiten ans Licht, allen voran die teilnehmenden Kämpfer. Doch nicht nur die Anzahl derer ist ordentlich, sondern auch die teilnehmenden Komponisten bzw. Arrangeure sorgen wieder für eine lange Liste – mit einigen Überraschungen.

So verwundert erstmal das Fehlen von Nintendos eigenen Veteranen Koji Kondo und Hajime Wakai. Diese werden wohl durch die jüngere Generation um Toru Minegishi (u. a. Mitkomponist vergangener Zelda-Spiele) und Mahito Yokota (u. a. Super Mario Galaxy) vertreten. Andererseits zeigen sich zahlreiche alte Bekannte wie beispielsweise Yasunori Mitsuda, Yoko Shimomura und Yuzo Koshiro mitbeteiligt. Und ebenfalls auffallend ist die starke Involvierung des Soundteams von Bandai Namco. Ganze 14 (15, wenn man Keiki Kobayashi hinzuzählen möchte, der aktuell freiberuflich tätig ist) Personen zählt die offizielle Liste, die auf der offziellen Smash Bros.-Seite veröffentlicht wurde.

Apropos offizielle Seite. Die spricht im Übrigen explizit von den teilnehmenden Musikern für die 3DS-Version. Es ist also gut möglich, dass wir so manchen noch vermissten Komponisten letztendlich noch auf der Wii U hören.

Nichtsdestotrotz ein beeindruckender Schaulauf, der natürlich förmlich nach einer CD-Veröffentlichung schreit. Und während man zu Smash Bros. Brawl in die Röhre schaute (und die Fans sich darum kümmerten), so hat man nun seitens Nintendo die „Smash Bros. Premium Sound Selection“ angekündigt.

Smash Bros. Premium Sound Selection

Bei zwei CDs ist anzunehmen, dass je eine CD eine Systemversion abdeckt und mit einem kompletten Soundtrack (zumindest in diesem Fall) nicht zu rechnen ist. Doch immerhin mal ein Anfang. Zumindest für treue Herzen, denn erhalten wird man die CD nur, wenn über einen bestimmten Zeitraum die Versionen für den 3DS sowie Wii U bei Nintendo registriert, wie über Twitter verlautbart wurde.