Am gestrigen Samstag und heutigen Sonntag fanden die Symphonic Fantasies-Konzerte in Tokyo statt (wir berichteten) und auch wenn wir persönlich nicht vor Ort waren, so möchten wir einige Impressionen mit euch teilen, die die Japaner ins Netz gestellt haben.

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Tokyo Philharmonic Hall vor Symphonic Fantasies

(c) roaming_sheeps


Dieses Bild stammt vom japanischen Blogger roaming_sheeps und zeigt die Tokyo Philharmonic Hall beim Einlass in die Halle, die etwa 2300 Sitzplätze bietet und damit etwas größer ist als die Kölner Philharmonie. (Hinweis: Die nachfolgenden Bilder stammen alle von der japanischen Seite 4gamer.net)

Symphonic Fantasies in Tokyo
Ein Blick ins Orchester. Auffallend: Während die Kölner Philharmonie einem Amphitheater gleicht, ist die Philharmonic Hall in Tokyo eher ein Quader.

Symphonic Fantasies in Tokyo

Symphonic Fantasies

Mit dabei waren natürlich auch, wie schon damals in Köln, Rony Barrak und Benyamin Nuss. Und ein weiterer Deutscher befand sich auf der Bühne.

Symphonic Fantasies in Tokyo
Das Orchester leitete nämlich Eckehard Stier, der nicht ganz unbekannt ist, denn er dirigierte beispielsweise die Proben für die Eröffnungsfanfare von Symphonic Legends.

Symphonic Fantasies in Tokyo
Unter den Komponisten waren übrigens nur Hiroki Kikuta (Secret of Mana) und Yasunori Mitsuda (Chrono Trigger/Chrono Cross) anwesend. Yoko Shimomura (Kingdom Hearts) und Nobuo Uematsu (Final Fantasy) waren leider verhindert, hinterließen aber eine Nachricht für die Konzertbesucher.

Symphonic Fantasies in Tokyo

Und ja, was wäre ein Square-Enix-Konzert in Japan ohne Square-Enix-Soundtrackverkauf zu typisch japanischen Preisen? Hiesige Produzenten können nur davon träumen für den Soundtrack eines doch schon angestaubten Spieles noch gute 40 € zu verlangen, wie zum Beispiel die Soundtracks zu Final Fantasy VIII, IX und X vorne im Bild, die alle drei für je 3800 Yen angeboten werden. Dicker geht aber immer, wie direkt dahinter die Konzertaufnahme zu Distant Worlds zeigt. 5600 Yen, rund 59 €.

Abschließend bleibt zu sagen, dass nach bisherigen Aussagen die Qualität des Konzerts als sehr gut einzustufen ist. Stehende Ovationen, wie bei uns, gab es keine, aber dies ist eher der japanischen Mentalität zuzuschreiben als einem aus Sicht des Besuchers mangelndem Auftritt.
Für Thomas Böcker, Jonne Valtonen und all den anderen sicher ein toller Start ins neue Jahr bevor im Sommer erneut in Köln die Fantasie erklingt.