Zugegeben, den Soundtrack habe ich nun schon seit etwa drei Wochen, aber nichtsdestotrotz: Meins bleibt Meins. Als großer Fan von Hiroki Kikuta war es nur eine Frage der Geldes, wann die internationalen Versandkosten von Amazon Japan am wenigsten schmerzten (man bedenke, dass man genauso viel Versand zahlt wie das Album besteuert in Japan kostet: 2000 Yen). Als dann das Angebot eines Freundes kam, er würde etwas bestellen und man könne sich die Versandkosten teilen, sprang ich auf den Zug auf und so fand mein… *zähl* 5. Kikuta-Album den Weg zu mir.

Wie auch schon zum Soundtrack von Concerto Gate schmückt eine westliche Malerei das Cover. Bei der dargestellten Fahrt zur Insel handelt es sich um ein Gemälde des schweizerischen Malers Arnold Böcklin.

Auch die Rückseite des Booklets zeigt ein Werk des Schweizers. Anhand der sanftmütigen Schönheit der Bilder, wer glaubt da schon, dass Tiara eine Visual Novel ist, die auch erotische Inhalte hat? Wobei die stolz dargestellte griechische Götterwelt trieb es ja auch recht ordentlich (und vermutlich auch mehr als je in Tiara gedacht).

Muss... Japanisch... lernen...

Angekündigt war das Album übrigens schon für letztes Jahr, nur kam dann wohl Shining Hearts dazwischen – der Soundtrack, der bei mir auf nicht viel Gegenliebe stößt. Nicht wegen der Musik, aber durchschnittliche Tracklaufzeiten von 1:45 Min. sind bescheiden. (Ich will immer noch eine Extended Version vom Secret of Mana OST!)

Ob es den Preis gedrückt hat, dass „Printed in Taiwan“ so fett erwähnt wird? Auf jeden Fall ist es nicht sonderlich schön. Ich hätte durchaus auch noch ein paar Yen mehr gezahlt, aber wie auch immer.