Drei Spiele, drei Komponisten. Arbeitete an Mass Effect Jack Wall und an Mass Effect 2 Sam Hulick, so hat sich Entwickler Bioware für Teil 3 des Science Fiction-Rollenspiels den Filmkomponisten Clint Mansell ins Boot geholt. Für Mansell, der u. a. den Soundtrack zu Filmen wie Requiem for a Dream und Moon schrieb, ist dies sein erster Ausflug in die Videospielbranche.

Auf die Frage der Webseite The Quietus, wie es sei für ein Videospiel zu komponieren, antwortete Mansell: „Wie ich bei Public Enemy sagte und alte Hip-Hop-Sounds für Requiem überarbeitete und in etwa alte Ballettklänge für Black Swan überarbeitete, so ist es bei Mass Effect, dass du eher ein DJ mit all diesen Elementen bist. Du hast das Haltemuster und dann die große Explosion an dem der Soundtrack zünden soll. Dann musst du vom Thema abkommen und man hat all diese Elemente, die sich verändern, je nachdem, was der Spieler macht. Man muss die gesamte Sinfonie durchdenken, aber so, dass man sie in Komponente aufteilen kann. Du kannst den Schmerz verursachen, wenn er benötigt wird.“
(As I was saying about Public Enemy and re-working old hip-hop tunes for Requiem, and kind of re-working old ballet tunes for Black Swan, with something like Mass Effect you’re more like a DJ, with all these elements. You’ve got the holding pattern, then the big explosion where you need the score to kick in. Then you need to take it off on a tangent. You’ve got all these different elements that change depending on what the player does. You have to figure out an overall symphony, but be able to break it down into component parts. You can bring the pain when required.)