Bereits Anfang des Monats erschien der von Entwickler Blizzard Entertainment eigene Podcast „BlizzCast“ in der 15. Ausgabe, der sich anlässlich der dritten Erweiterung „Cataclysm“ zu World of Warcraft ausschließlich darum drehte. Neben dem Welt- und Klassendesign sowie der Sprachsynchronisation führte man auch ein Gespräch mit Russell Brower und Derek Duke, zwei der insgesamt fünf Komponisten, die sich für die akustische Untermalung des Kataklysmus verantwortlich zeigten.

Obwohl die Fragen von Blizzards eigener Community Managerin Danielle Vanderlip (auch als Nethaera bekannt) stammen, sind diese keineswegs platt und die Antworten ergiebig und informativ. So erfährt man beispielsweise schon zu Beginn für welches musikalische Leitthema man sich entschied und ob man dies durch bestimmte Instrumente verstärkte. Auch auf die Loginmusik wird eingegangen, die seit dem Ur-World of Warcraft ein Wiedererkennungsmerkmal inne hat und eine Ära innerhalb des Spieluniversums musikalisch verkörpert.

Für jene, die es gerne detailliert mögen, werden auch einige Infos gegeben, wer genau welches Musikstück komponiert hat. Und ebenfalls werden auf die Soundeffekte eingegangen und die Frage erörtert ob und wenn ja, wie stark diese in die Musikkomposition einfließen, um bestenfalls durch zwei Elemente ein exakt verschmolzenes Ergebnis zu bieten.

Den Podcast kann man auf Englisch hören, aber wer dessen nicht mächtig ist oder auch einfach keine Lust hat, für diejenigen gibt es die Option auch ein deutsches Transkript zu lesen. Beides findet sich auf der dazugehörigen offiziellen Seite von Blizzard.